
VIDEO|ALSFELD (ls). Das Wetter zeigte sich nicht unbedingt von seiner Schokoladenseite, der Marktplatz hingegen schon: Rund zehn Stände auf dem Marktplatz und vereinzelte Stände in den Gassen der Altstadt präsentierten sich vollends im Zeichen der süßen Sünde. Einzige Schwäche: Eisige Temperaturen. Aber dennoch: Die Alsfelder mögen es offenbar gerne süß – zumindest wenn man von der Resonanz auf dem Schokoladenmarkt ausgeht.
Das war er dann wohl: Der 8. Schokoladenmarkt in Alsfeld ist vorbei – und die Alsfelder können allem Anschein nach gar nicht genug von der süßen Nascherei bekommen, denn trotz eisiger Temperaturen erfreute sich der Markt einer hohen Resonanz. Besonderen Andrang gab es am frühen Nachmittag wie gewohnt an einem Stand: Dem der Konditorin Birgit Günther, die live vor den Augen der Besucher zusammen mit Bürgermeister Stephan Paule Pralinen herstellte. Wie jedes Jahr ein Highlight.

Das „Alsfelder Prachtstück“ wurde in diesem Jahr vor den Augen der neugierigen Besucher hergestellt. Alle Fotos: kd
Nach vielen Jahren der guten Zusammenarbeit sind die beiden mittlerweile ein eingespieltes Team. Vielleicht aber auch, weil beiden die Konditorei in den Genen liegt, denn wie der Rathauschef stolz erzählte, sei auch sein Großvater Konditor gewesen. Wie dem auch sei: Es herrschte wieder einmal gute Laune am Stand des Duos. In diesem Jahr stand das „Alsfelder Prachtstück“, eine Praline aus Marzipan, Passionsfruchtgelee und Nougat samt Schokoladen-Ummantelung auf dem Plan des Teams – und die sind gelungen. Mit Wortwitz, Spaß an der Arbeit und schokoladigen Gaumenfreuden zum Probieren sorgten Günther und Paule auch bei den kalten Herbsttemperaturen für Getümmel vor dem Stand – aber nicht nur dort.
Auch die anderen Stände des Marktes erfreuten sich dank süßer Naschereien hohen Besucherzahlen. Die lockten mit Pralinen, Schokoküssen, Bruchschokolade, Baumstriezel, Schokoladen-Obst-Spießen, Crêpes, Muffins, Kuchen und mit Schokoladenwaffeln. Der Alsfelder Weltladen lockte mit Kakao als Tee, Schokolade aus Afrika und fairen Tartufi die Besucher in die Untergasse der Stadt. Und auch die anderen Alsfelder Geschäfte lockten mit verschiedenen Aktionen zum ausgiebigen Bummeln ins Warme ein.
Schokolade war in Alsfeld also an diesem Sonntag, pünktlich zum vorletzten Event der Stadt, in aller Munde – und das nicht nur in Form von zart schmelzendem Genuss. Das Fazit: Naschen war eindeutig erlaubt.
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